Klimatag 2026: Über 7’000 Besuchende und die Innovationskraft unserer Mitglieder

15.09.2026 - Mit über 7’000 Besuchenden stellte der Winterthurer Klimatag 2026 einen neuen Rekord auf. Mittendrin präsentierte sich ebw gemeinsam mit zahlreichen Mitgliedern und machte auf eindrückliche Weise sichtbar, wie viel Innovationskraft, Unternehmertum und konkrete Lösungen für die Energiewende bereits heute in der Region Winterthur vorhanden sind.

Der Klimatag 2026 war ein voller Erfolg. Mehr als 7’000 Menschen besuchten am Sonntag, 13. September, die Winterthurer Innenstadt und sorgten damit für einen neuen Besucherrekord. Der grosse Andrang war auch an unserem gemeinsamen Auftritt deutlich spürbar. Zahlreiche Interessierte suchten das Gespräch, liessen sich Technologien erklären, bestaunten Fahrzeuge und Anlagen oder nutzten die interaktiven Angebote unserer Mitglieder. Für ebw war es der bisher grösste gemeinsame Auftritt am Klimatag und zugleich eine wunderbare Gelegenheit zu zeigen, wie vielfältig die Energiewende in der Region bereits umgesetzt wird.

Innovation zum Anfassen

Im Zentrum unseres Auftritts standen unsere Mitglieder. Sie machten mit ihren ganz unterschiedlichen Lösungen sichtbar, wie breit das Netzwerk von ebw aufgestellt ist. Von erneuerbarer Energie über Gebäudetechnik und Photovoltaik bis zur Elektromobilität reichte das Spektrum. Dabei ging es nicht nur um Konzepte und Zukunftsvisionen, sondern vor allem um Technologien, Produkte und Dienstleistungen, die bereits heute im Einsatz stehen.

Contreag Container-Reinigungs AG sorgte mit gleich zwei elektrischen Fahrzeugen für Aufmerksamkeit. Contreag zeigte damit, wie sich auch anspruchsvolle Arbeitsprozesse zunehmend elektrisch und nachhaltig gestalten lassen. Gleichzeitig wurde der Stand zum Erlebnis für die jüngsten Besuchenden: Kinder konnten einen Container bemalen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Die Kombination aus nachhaltiger Mobilität, Containerreinigung und Mitmachangebot entwickelte sich über den ganzen Tag zu einem echten Publikumsmagneten.

Heusser Feuer & Keramik AG widmete sich dem Thema Wärme im Gebäude. Das Unternehmen präsentierte seine Lösungen rund um Feuerstellen, Öfen und moderne Formen der Beheizung und zeigte, welche Rolle effiziente und bewusst eingesetzte Wärme auch in Zukunft spielen kann.

Auch engitec AG zeigte Lösungen rund um Photovoltaik und die optimale Nutzung bestehender Anlagen. Neben dem eigenen Angebot als Solarunternehmen stand ebenfalls die Frage im Zentrum, wie Solarmodule effizient betrieben und gepflegt werden können, damit sie langfristig möglichst viel Energie produzieren.

valoya power systems, CleanWin GmbH und die Energiewendegenossenschaft Region Winterthur machten gemeinsam erlebbar, wie eine moderne und zunehmend elektrifizierte Baustelle mit Energie versorgt werden kann. Mobile Stromversorgung, Speicherlösungen und erneuerbare Energie wurden dabei zu einem Gesamtsystem verbunden. Der gemeinsame Auftritt zeigte exemplarisch, wie unterschiedliche Technologien zusammenspielen können, wenn Energie möglichst effizient und lokal genutzt werden soll.

CleanWin GmbH rückte zusätzlich die Reinigung von Photovoltaikanlagen ins Zentrum. Denn auch bei bestehenden Solaranlagen steckt Potenzial: Verschmutzte Module können an Leistung verlieren. Mit professioneller Reinigung lässt sich ein Teil dieser Leistung zurückgewinnen und die vorhandene Anlage besser nutzen.

Die Energiewendegenossenschaft Region Winterthur war ebenfalls mit einer Drohne präsent und stiess damit bei den Besuchenden auf grosses Interesse. Gleichzeitig vermittelte sie gemeinsam mit weiteren Partnern Wissen rund um Photovoltaik und die regionale Energiewende.

Ovenstone Engineering GmbH brachte weitere wichtige Aspekte der zukünftigen Energieversorgung ein. Gemeinsam mit der Energiewendegenossenschaft wurden Themen rund um Photovoltaik, Smart Metering und die intelligente Nutzung von Stromdaten aufgegriffen. Damit wurde sichtbar, dass die Energiewende nicht bei der Produktion von erneuerbarem Strom endet. Ebenso entscheidend ist die Frage, wie Energie gemessen, gesteuert und möglichst sinnvoll genutzt wird.

Bei Senero AG ging der Blick sprichwörtlich nach oben. Das Unternehmen zeigte, wie Dachflächen optimal für die Energieproduktion genutzt werden können. Ein besonderer Hingucker war die grosse Lastendrohne, mit der Material auf Dächer transportiert werden kann. Sie demonstrierte eindrücklich, wie neue Technologien auch die Installation und Arbeit auf Gebäuden verändern können. Ein Gewinnspiel sorgte zusätzlich für viel Betrieb am Stand.

Flux Mobility AG war mit einem ihrer elektrischen Nutzfahrzeuge vertreten, das bei Contreag im Einsatz steht. Gerade diese Verbindung machte deutlich, dass elektrische Nutzfahrzeuge längst nicht mehr nur Zukunftsmusik sind, sondern bereits heute im Arbeitsalltag von Unternehmen eingesetzt werden können. Entsprechend gross war das Interesse der Besuchenden.

Ein weiterer Publikumsmagnet war die Designwerk Group. Das Winterthurer Unternehmen präsentierte seine Lösungen rund um elektrische Nutzfahrzeuge und Batteriesysteme. Besonders spannend war der direkte Vergleich zweier sehr unterschiedlicher Fahrzeuge: Auf der einen Seite stand die Isetta, die als früher Prototyp auf dem Weg zum späteren Microlino eine besondere Geschichte erzählt. Direkt daneben zeigte ein grosses elektrisches Nutzfahrzeug, das heute für die Stadt Winterthur im Einsatz steht, welche Dimensionen Elektromobilität mittlerweile erreicht hat.

Auch Simon Kaiser, Präsident von ebw, war mit seinem Hipp-e-Bus mitten im Geschehen. Das weitgehend autark konzipierte Fahrzeug hat ihn bereits auf Reisen durch Europa und die USA begleitet und bot entsprechend viel Gesprächsstoff. Neben seinem eigenen Fahrzeug war Simon Kaiser den ganzen Tag über auch als verbindendes Element zwischen den verschiedenen Mitgliedern präsent und trug wesentlich zum gemeinsamen Auftritt bei.

Viel Interesse macht Mut

Was vom Klimatag 2026 besonders bleibt, ist die spürbare Neugier der Bevölkerung. Menschen unterschiedlichsten Alters wollten wissen, wie erneuerbare Energie funktioniert, wie Unternehmen ihre Mobilität verändern, welche Möglichkeiten Photovoltaik bietet und welche Technologien bereits heute verfügbar sind.

Gerade in einer Zeit, in der Energie- und Klimathemen häufig von Herausforderungen geprägt sind, war dieser Enthusiasmus besonders wertvoll. Der Klimatag hat gezeigt, dass das Interesse an konkreten Lösungen gross ist und dass viele Unternehmen in der Region Winterthur bereits aktiv an diesen Lösungen arbeiten.

Für ebw war der Klimatag deshalb weit mehr als eine Ausstellung. Er war ein gemeinsamer Auftritt unseres Netzwerks und ein sichtbares Beispiel dafür, was entsteht, wenn Unternehmen ihr Wissen, ihre Technologien und ihre Begeisterung zusammenbringen.

Ein grosses Dankeschön gilt allen beteiligten Mitgliedern, den zahlreichen Helfenden und natürlich den vielen Besucherinnen und Besuchern, die unseren Stand mit Leben gefüllt haben.

Ein ebenso grosses Dankeschön geht an die Stadt Winterthur für die Organisation des Klimatags und insbesondere an Karin Witschi, Thierry Lustenberger und Lukas Schmid. Ihr habt uns als Verein bei der Planung grossartig unterstützt und mit viel Offenheit und unkomplizierter Zusammenarbeit dazu beigetragen, dass wir diesen Auftritt in dieser Form realisieren konnten. Vielen Dank dafür!

Nach diesem gelungenen Tag ist für uns klar: Wir freuen uns bereits auf den Klimatag im nächsten Jahr.